Bauwirtschaft und Suizidrisiko
Die Bauwirtschaft weist im Vergleich zu anderen Branchen eine der höchsten Suizidraten auf. Im Jahr 2016 lag die Suizidrate unter Männern, die im Bauwesen und im Bergbau beschäftigt waren, bei 49,4 pro 100 000 Personen. Das ist fast doppelt so hoch wie die allgemeine Suizidrate unter erwerbstätigen Männern und fünfmal höher als die Rate aller tödlichen Arbeitsunfälle im Bauwesen im Jahr 2018.
Unten folgt ein anschaulicher Vergleich der wichtigsten Kennzahlen:
| Kennzahl | Rate pro 100 000 Personen | Jahr |
|---|---|---|
| Suizide unter Männern im Bauwesen und im Bergbau | 49,4 | 2016 |
| Allgemeine Suizidrate unter erwerbstätigen Männern (32 Bundesstaaten, 16–64 Jahre) | 27,4 | 2016 |
| Tödliche Arbeitsunfälle in der Bauwirtschaft | 9,5 | 2018 |
Berufliche Risikofaktoren und Präventionsstrategien
Es sind weitere Forschungen erforderlich, um zu verstehen, warum Suizide in der Bauwirtschaft häufiger auftreten als in anderen Branchen. Arbeit kann die Identität eines Menschen prägen, und psychologische Risikofaktoren für Suizid wie Depression und Stress können von den Arbeitsbedingungen abhängen.
Zu den beruflichen Faktoren, die potenziell suizidale Gedanken in der erwerbstätigen Bevölkerung beeinflussen, zählen die folgenden:
- ⚠️ Arbeitsbelastung
- ⚠️ Lange Arbeitszeiten
Die Schaffung und Aufrechterhaltung eines gesunden Arbeitsumfelds ist eine wichtige Strategie zur Prävention von Suiziden unter Beschäftigten.
