Sonstiges · 12. März 2026 · 1 Min. Lesezeit

Psychische Gesundheit in der Bauwirtschaft

Wie der Krise der psychischen Gesundheit in der Bauwirtschaft begegnet werden kann: Risikofaktoren und Präventionsstrategien

Psychische Gesundheit in der Bauwirtschaft

Bauwirtschaft und Suizidrisiko

Die Bauwirtschaft weist im Vergleich zu anderen Branchen eine der höchsten Suizidraten auf. Im Jahr 2016 lag die Suizidrate unter Männern, die im Bauwesen und im Bergbau beschäftigt waren, bei 49,4 pro 100 000 Personen. Das ist fast doppelt so hoch wie die allgemeine Suizidrate unter erwerbstätigen Männern und fünfmal höher als die Rate aller tödlichen Arbeitsunfälle im Bauwesen im Jahr 2018.

Unten folgt ein anschaulicher Vergleich der wichtigsten Kennzahlen:

Kennzahl Rate pro 100 000 Personen Jahr
Suizide unter Männern im Bauwesen und im Bergbau 49,4 2016
Allgemeine Suizidrate unter erwerbstätigen Männern (32 Bundesstaaten, 16–64 Jahre) 27,4 2016
Tödliche Arbeitsunfälle in der Bauwirtschaft 9,5 2018

Berufliche Risikofaktoren und Präventionsstrategien

Es sind weitere Forschungen erforderlich, um zu verstehen, warum Suizide in der Bauwirtschaft häufiger auftreten als in anderen Branchen. Arbeit kann die Identität eines Menschen prägen, und psychologische Risikofaktoren für Suizid wie Depression und Stress können von den Arbeitsbedingungen abhängen.

Zu den beruflichen Faktoren, die potenziell suizidale Gedanken in der erwerbstätigen Bevölkerung beeinflussen, zählen die folgenden:

  • ⚠️ Arbeitsbelastung
  • ⚠️ Lange Arbeitszeiten

Die Schaffung und Aufrechterhaltung eines gesunden Arbeitsumfelds ist eine wichtige Strategie zur Prävention von Suiziden unter Beschäftigten.

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