Lüftung interessant · 26. Februar 2026 · 1 Min. Lesezeit

Wie unsere besten Freunde die Luftqualität in Innenräumen beeinflussen

Ihre Hunde könnten die Luftqualität in Ihrem Zuhause stärker verschlechtern, als Sie denken: neue Daten zum Einfluss vierbeiniger Freunde auf das Niveau von Schadstoffen. Erfahren Sie, was Sie tun können, um Ihre Gesundheit zu schützen und eine sauberere Atmosphäre für sich und Ihre Haustiere zu schaffen.

Wie unsere besten Freunde die Luftqualität in Innenräumen beeinflussen

Bahnbrechende Studie in Environmental Science & Technology

Eine bahnbrechende Studie, veröffentlicht in Environmental Science & Technology, hat gezeigt, dass Hunde die Luftqualität in Innenräumen (IAQ) in Wohnhäusern erheblich beeinflussen. Sie wirken als wesentliche Quellen von Schadstoffen wie Kohlendioxid (CO₂), Ammoniak (NH₃), ozonierten flüchtigen organischen Verbindungen (VOC), Feinstaub, Bakterien und Pilzen.

Methodik des Experiments

Die Studie wurde in einem klimakontrollierten Labor mit einem Volumen von 62 m³ in Lausanne, Schweiz, durchgeführt. In zweistündigen Sitzungen wurden vier kleine Chihuahuas und drei große Rassen — ein Mastiff, ein Tibetmastiff und ein Neufundländer — getestet. Um den Beitrag des Menschen zu isolieren, wurden Kontrollversuche organisiert.

Zentrale Ergebnisse

  • 🔹 Große Hunde geben 2–4 Mal mehr Bakterien und Pilze ab als ein sitzender erwachsener Mensch.
  • 🔹 Sie erzeugen CO₂- und NH₃-Niveaus, die mit denen des Menschen vergleichbar sind.
  • 🔹 In einigen Fällen übersteigen die Gesamtemissionen großer Hunde die menschlichen.

Einschränkungen und Perspektiven

Die Autoren der Studie weisen auf methodische Einschränkungen hin und betonen die Notwendigkeit weiterer Untersuchungen zum Einfluss dieser Faktoren auf die menschliche Gesundheit sowie zur Entwicklung von Minderungsstrategien. Die gewonnenen Daten könnten potenziell die Ansätze der HVAC&R-Branche zur Steuerung der Luftqualität in Haushalten mit Haustieren verändern.

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