Forschende der Loughborough University stellten fest, dass der Einsatz externer Verschattung die Innentemperatur in Wohnhäusern um bis zu sechs Grad Celsius senken kann. Im Rahmen des Experiments wurden zwei identische Doppelhäuser untersucht: eines blieb unverändert, das zweite wurde mit externen Screens, Wärmesensoren und Simulatoren für die Wärmeabgabe der Bewohner ausgestattet. Ziel der Arbeit ist die Suche nach bezahlbaren Lösungen zum Schutz vor Überhitzung vor dem Hintergrund steigender Sommertemperaturen und einer geringeren Abhängigkeit von der Klimaanlage.
Während der Tests blieb das verschattete Gebäude konstant kühler:
🌡️ am Tag des Journalist*innenbesuchs überschritt die Temperatur im gewöhnlichen Haus 33 °C
während sie im geschützten Haus nicht über 29 °C anstieg
Die Wissenschaftler wiesen darauf hin, dass es in Hitzeperioden sinnvoll ist, die Fenster tagsüber geschlossen zu halten, um den Zustrom heißer Luft zu begrenzen. Außenjalousien, Vordächer und Überdachungen blockieren die Sonnenwärme noch bevor sie auf die Verglasung trifft, was besonders effektiv für Räume mit großen Fenstern und verglasten Anbauten ist.